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Schmorkohl

Wir haben versprochen, hier nur besondere Rezepte zu posten. Und dazu gehört eindeutig auch Schmorkohl!

Warum? Nun, es gibt wohl kaum ein einfacher zu kochendes und billigeres Gericht, was aber gleichzeitig so lecker schmeckt.

Man nehme Hackfleisch, brate es scharf an, gebe Zwiebelwürfel und den in Streifen geschnittenen Weißkohl hinzu, und lasse schließlich alles zusammen etwa 20 Minuten schmoren. Der Duft, der sich dabei entwickelt, ist einfach wunderbar!

Man kann sowohl Weißkohl, als auch Spitzkohl dafür verwenden. Weißkohl ist etwas härter von der Struktur und muss deshalb länger köcheln als Spitzkohl.

Gegessen wird der Schmorkohl mit gekochten Salz- oder Pellkartoffeln. Am besten zerdrückt man diese mit der Gabel und gibt dann zusammen mit dem Kohl auch noch ein paar Esslöffel vom Sud darüber – lecker!

Zutaten:

  • ca. 1 kg Weißkohl oder Spitzkohl
  • 400g Hackfleisch gemischt Rind & Schwein
  • 4 EL Pflanzenöl
  • 1 Zwiebel
  • Salz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Würzen
  • 2 TL Zucker
  • 1 kg Kartoffeln

Zubereitung:

  1. Vom Kohl die äußeren und harten Blätter entfernen. Dann mit einem scharfen Messer in ca. 5 cm lange und fingerbreite Streifen schneiden.
  2. Die Zwiebel schälen und in Würfel hacken. Die Kartoffeln schälen (für Salzkartoffeln).
  3. In einem großen & weiten Topf das Öl erhitzen und zuerst das Hackfleisch unter Rühren anbraten, bis es richtig schön braun ist. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.
  4. Parallel dazu schon mal die Kartoffeln mit Wasser & einem TL Salz zum Kochen aufstellen.
  5. Die Zwiebelwürfel hinzugeben und kurz mit andünsten. Dann den Kohl dazutun und ca. 5 Minuten mit anbraten.
  6. Den Zucker dazugeben und mit einer halben Tasse Wasser ablöschen und den Deckel auflegen. Ca. 15 min (Spitzkohl) oder 18 min (normaler Weißkohl) schmoren lassen. Zwischendurch nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig!

Servieren:

Zusammen mit den Salz- oder Pellkartoffeln servieren. Vermutlich würde ein kühles Pils gut dazu passen, wenn man denn eines im Haus hat.

Tipps:

  • Es gibt natürlich auch noch andere Sorten von Kohl, die vermutlich auch gut funktionieren würden. Jaromakohl zum Beispiel.
  • Manche Leute verwenden Gemüsebrühe zum Auffüllen, aber ganz ehrlich: das braucht man nicht. Der Eintopf besteht ja selbst komplett aus Gemüse und Fleisch.

Guten Appetit!

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